Das optimale Cloud-Format
Cloudbasierte Anwendungen und Speichern in der Cloud wird nicht erst seit Corona und dem Erstarken von Home-Office-Arbeitsplätzen stärker nachgefragt als je zuvor. Das Arbeiten in der Cloud hat zahlreiche Vorteile:
- Zugriff auf Daten weltweit möglich
- Leistungsprofil schnell und nahezu beliebig skalierbar
- Man spart eigene Investitionen
- Stets die neueste Technik – inkl. Datensicherung

Eine Vielzahl von Dingen lässt sich in der Cloud regeln – hat man einmal das optimale Cloud-Format gewählt.
Speichern in der Cloud erspart die eigene Festplatte
Während man früher auf Disketten, CDs, USB-Sticks oder portable Festplatten gesichert hat, hat sich heutzutage das Speichern von Daten oder Sicherheitskopien deutlich verändert. Sowohl Art wie auch Kapazität von Speichermedien haben sich drastisch verändert. Waren früher Megabyte das Mass aller Dinge, haben zwischenzeitlich Gigabyte und Terrabyte frühere Volumen längst überholt. Wer in der Cloud speichert, braucht sich darum keine Sorgen zu machen: Dort ist aufgrund von grossen Server-Infrastrukturen genug Platz für alle Daten. Man braucht zum Speichern schlichtweg keine eigene Festplatte mehr, sondern kann alle Daten wie Fotos, Dokumente und Dateien einfach ausserhalb des eigenen Systems sicher und bequem speichern: In der Cloud.
Gibt es das optimale Cloud-Format?
Wenn Daten in der Cloud gespeichert werden, haben sich dort grundsätzlich zum Management grosser Datenmengen zwei verschiedene Formate bewährt, mit dem Daten abgespeichert werden können:
- Block Storage – eine blockbasierte Speicherung von Daten
- Object Storage – eine objektbasierte Speicherung von Daten
Bei dem Block Storage Verfahren werden alle Daten in identisch grosse Datenblöcke aufgeteilt, die eigene Adressen erhalten. Per Software lässt sich dann regeln, wie die einzelnen Blöcke angeordnet werden und wie der Zugriff auf diese Blöcke erfolgt. Dieses Speicherformat wird vor allen Dingen angewendet, wenn Datenbankanwendungen das Speichern grosser Datenmengen erfordern, die ihrerseits aus strukturierten Daten bestehen.
Bei der Methode des Object Storage (Objektspeicherung) werden Dateien als Objekt inklusiv der dazu gehörigen Metadaten gespeichert. Dabei erhält dann jedes Objekt eine eindeutig zuordbare Objekt-Identifikationsnummer, auf die Anwendungen zugreifen können, – ohne eine Zugriffskontrolle erforderlich zu machen. Gespeicherte Objekte können dabei nicht verändert werden. Bei etwaigen Änderungen wird ein neues Objekt erzeugt, welches eine angepasste Version der Originaldatei enthält.
Immer, wenn es um Back-Up und Lösungen zur Archivierung geht, ist Object Storage das optimale Cloud-Format. Sehr gut eignet sich die Objektspeicherung auch für:
- Musik
- Videos
- Filme
Das liegt daran, dass diese Dateien lediglich gelesen werden, aber keine Veränderungen erfolgen. Deshalb greifen z.B. Streaming-Dienste häufig auf Object Storage zurück.

Rechner aus der ganzen Welt können auf die Cloud zugreifen – der Mitarbeiter aus dem Home-Office ebenso wie der Vertriebler während einer Messe auf einem anderen Kontinent.
Hat Cloud Storage auch Nachteile?
Wo Vorteile für das Speichern in der Cloud sind, sind natürlich auch Nachteile. Dazu gehören:
- Sicherheit: Wenn Daten unverschlüsselt gespeichert werden, besteht ein Sicherheitsrisiko für unberechtigten Zugriff. Für Hacker sind Cloud-Speicher ein beliebtes Angriffsziel
- Datenschutz-Problematik: Werden Daten z.B. in einer Cloud im Ausland gespeichert, könnte dies gegen nationale Datenschutzbestimmungen verstossen. Das Speichern dort ist möglicherweise sicher, aber ggf. aus Datenschutz-Gründen nicht erlaubt.
- Abhängigkeit vom Provider: Wer Daten bei einem Provider in der Cloud speichert, ist naturgemäss von diesem Provider abhängig und sollte sich auf diesen verlassen können
Die Vorteile des Cloud-Speicher übertreffen die Nachteile jedoch bei Weitem und durch entsprechende Auswahl geeigneter Provider und Sicherheitstechniken lassen sich die Nachteile vermeiden, bzw. reduzieren. Damit überwiegen die Vorteile beim Speichern in der Cloud:
- Flexibilität: Man mietet und bezahlt nur, was man braucht und wann man es braucht
- Skalierbarkeit: Das benötigte Speichervolumen lässt sich schnell und bequem erweitern oder verringern.
- Verfügbarkeit: Durch professionelle Betreuung wird eine Verfügbarkeit zu 100% oder nahe 100% erreicht. Solange man eine aktive Internetverbindung hat, kann man von jedem Ort der Welt auf den Speicher zugreifen.
Nutzt man das optimale Cloud-Format für seine Anwendungen, kann man auf die Daten in der Cloud jederzeit schnell und flexibel zugreifen.