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Über den Web Montag

Web Montag - bringt Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Venture Capitalists, Forscher, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zum Thema Web 2.0 (im weitesten Sinne) zusammen.

Web Monday - connects users, developers, founders, entrepreneurs, venture capitalists, researchers, web pioneers, bloggers, podcasters, designers and other folks interested in Web 2.0 topics (in the broadest sense).

(Quelle: Webmontag.de)

Was ist Web Montag?

Der Web Montag ist ein dezentral organisiertes, informelles Treffen zum Thema Web 2.0 (im weitesten Sinne), das Anwender, Entwickler, Gründer, Unternehmer, Forscher, Web-Pioniere, Blogger, Podcaster, Designer und sonstige Interessenten zusammenbringen möchte. Ziel des Web Montag ist zum einen eine bessere Vernetzung der Web 2.0-Szene in Deutschland sowie zum anderen eine Vertiefung des transatlantischen Ideenaustauschs (insbesondere zwischen Deutschland und Silicon Valley).

Welche Themen werden behandelt?

Das Themenspektrum ist bewusst recht breit gefächert und schließt verwandte Nachbar- und Randgebiete ausdrücklich mit ein. Einige Stichworte, die bereits relativ häufig gefallen sind:

Technologie: Accessibility, Aggregation, Ajax, API, Attention, Atom, Barrierefreiheit, Citizen Journalism, Collaboration, Copyleft, Copyright, Creative Commons, Design, Digital Rights/Restrictions Management, Django, DRM, E-Democray, E-Learning, Emerging Technology, Feeds, Flex, FOAF, Folksonomy, Identity, Instant Messaging, Location-based Services, Long Tail, Microformats, Mobile, Multimodal Interactive (Wireless Voice), Open Source, Podcasting, Presence, Privacy, RDF, REST, RFID, RSS, Ruby on Rails, Search, Second Life, Security, Semantisches Web, Semantic Web, Social Bookmarking, Social Media, Social Networks, Social Software, Spam, Structured Blogging, Syndication, Tags, Tagging, Turbogears, Usability, Virtual Reality, Vlogging, Video Blogging, Voice over IP (VoIP), Web 2.0, Weblogs, Web Services, Webdesign, Wikis, Wireless, XFN …

Business: Angel Investors, Business Plan, Finanzierung, Geschäftsmodelle, Marketing, PR, Perspektiven Deutschland, Startups, transatlantischer Austausch (Deutschland-USA), Unternehmensgründung, Venture Capital, Venture Finance …

Wer darf mitmachen?

Der Web Montag steht allen offen, die sich für die o.g. Themen rund um die Zukunft des Internet interessieren, egal ob Experte oder Anfänger. Besonders herzlich willkommen sind alle diejenigen, die heute schon an konkreten Ideen, Projekten, Produkten, Services oder sogar Startups arbeiten und diese ggf. kurz vorstellen möchten. Einzige Grundvoraussetzung sind Offenheit für neue Ideen sowie die Bereitschaft zu lernen und Wissen zu teilen.
Seit wann gibt es den Web Montag?

Tim Bonnemann hatte Ende Oktober 2005 die Idee zum Web Montag. Er ist Betreiber des Web Montag Wiki. Der erste Web Montag fand am 07.11.2005 in Köln statt.

Wer organisiert den Web Montag?

Es gibt keine zentrale Organisation. Jeder, der sich vor Ort einbringen möchte, kann das über das Wiki tun. Der Web Montag lebt vom Input seiner Teilnehmer und Teilnehmerinnen (z.B. Organisation, Leihspenden, inhaltliche Beiträge, Dokumentation, Weitersagen etc.).

Kostet der Web Montag Eintritt?

Nein, der Eintritt ist frei (zumindest war das bisher beim ersten Web Montag in Köln und bei fast allen Folgetreffen so und sollte auch weiterhin so bleiben). Bestenfalls finden sich Sponsoren für Räumlichkeiten, Wi-Fi, Beamer etc. (ggf. auch für Getränke). Falls doch einmal Kosten entstehen, für die sich kein Sponsor findet, ließe sich versuchen, vorab eine freiwillige Umlage über alle Teilnehmer zu organisieren.

Gibt es darüber hinaus irgendwelche Gewinnerzielungsabsichten?

Nein, Web Montag ist “just for fun”. Natürlich gibt es für alle Beteiligten eine Reihe nicht-monetärer Vorteile: Leute treffen, Kontakte knüpfen, Jobs finden, neue Mitarbeiter anwerben, das eigene Projekt/Produkt bekannt machen, interessante neue Sachen kennenlernen, die eigenen Präsentationsfähigkeiten üben und verbessern, Wissen teilen etc.

Wie sieht der Ablauf der Veranstaltung typischerweise aus?

Web Montag wurde inspiriert von ähnlichen Veranstaltungen in der San Francisco Bay Area, wie zum Beispiel Wiki Wednesday oder auch Bar Camp - ein lockerer, offener Rahmen, nach Möglichkeit mit Getränken, Snacks, Wi-Fi, interaktiven Präsentationen, Demos zu aktuellen Projekten und Produkten, Vorstellung und Austausch neuer Ideen, Brainstorming, Networking …Der Web Montag besteht in der Regel aus drei Teilen: der Mittelteil dauert ca. 60-90 Minuten und enthält ein paar Präsentationen und Demos. Die beiden Teile vorher und nachher bieten Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen (und sind damit fast noch wichtiger als die Vorträge in der Mitte).Abweichend von diesem Grundmuster gab es aber auch schon Termine ganz ohne Demos oder mit nur einem Schwerpunktthema. Welche Form am besten passt, kann nach Bedarf individuell vor Ort entschieden werden und ergibt sich meistens von selbst aus der Anzahl der Teilnehmer und dem Angebot an Themenvorschlägen.

Aus dem zahlreichen Feedback zu den bisherien Veranstaltungen haben sich die hier in den FAQ beschriebenen Tipps als hilfreich erwiesen. Das Format ist ansonsten aber bewusst sehr flexibel gewählt und offen für Experimente.

Muss ich als Teilnehmer eine eigene Präsentation mitbringen?

Nein, natürlich gibt es keinen Präsentationszwang! Vielmehr ist jeder, der ein aktuelles Projekt/Produkt/Service/Startup vorzustellen hat, herzlich eingeladen, eine kurze Demo zu geben (Dauer ca. 5-10 Minuten).

Wie lange sollte eine einzelne Präsentation/Demo dauern?

Lieber erstmal auf 5-10 Minuten auslegen (Appetithäppchen) als auf einen ausführlichen Vortrag (volle Mahlzeit). Zum einen kommt so jeder gut zum Zuge. Zum anderen ist nicht alles für alle gleich interessant - kleinere Portionen lassen sich leichter verdauen. Mit sechs Themen sind 90 Minuten da schnell rum. Wenn dann bei einzelnen immer noch Bedarf ist nach mehr Tiefe und Details, finden sich diese Interessenten dann i.d.R. im kleinen Kreis zusammen. Alle Präsentatoren sind daneben herzlich eingeladen, ihre Themen bereits im voraus im Wiki etwas näher vorzustellen. Die Liste der bisherige Demos/Präsentationen gibt Anregungen. Das alles selbstverständlich nur als grober Leitfaden - Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wie lange sollten die Präsentationen/Demos insgesamt dauern?

Etwa 60-90 Minuten. Zwei Stunden Programm sind unter der Woche oft bereits zu viel für einen Abend. Einzelne Präsentationen/Demos können auch mal länger dauern als die empfohlenen 5-10 Minuten (s.o.), aber insgesamt sollte ein gewisses Limit nicht überschritten werden. Am besten vorab im Wiki Vorschläge/Kurzbeschreibung einstellen und sehen, wie der Rücklauf ist (und dann flexibel anpassen). Frontalvorträge machen eher müde. Lockere, interaktive Vorstellungen “zum Anfassen” mit Publikumsbeteilung etc. machen eher munter. Genauso wichtig wie die Präsentation selber ist der Austausch, der drumherum stattfindet (Fragen und Antworten, Diskussion, Gespräche im Anschluss im kleinen Kreis, Leute kennenlernen etc.).